
Nicht nur diejenigen, die in der Kreativbranche arbeiten, wissen, dass die zündende Idee zumeist wie aus dem Nichts kommt. Die Kreativität ist nicht an Orte oder an feste Zeiten gebunden. Designer, Musiker, Journalisten, Autoren, Fotografen oder auch Studierende, die an einer wichtigen Arbeit sitzen, verlassen sich heute mehr denn je auf das Smartphone als Skizzenbuch, als Bearbeitungstool oder als mobiles Studio.
Dank der Rechenleistung aktueller Smartphones und praktischer Apps ist es heute ein Leichtes, jede Art von Inspiration festzuhalten. Doch was braucht es wirklich, um dem Smartphone sämtliches Potenzial als kreatives Werkzeug zu entlocken?
Von der Idee zur ersten Skizze
In der Bahn, im Café oder im Wartezimmer – der kreative Durchbruch kommt oft unverhofft. Kreative schätzen deshalb besonders, dass heute der digitale Skizzenblock in Form des Smartphones immer zur Hand ist. Klassiker wie Evernote und Notion sind weltweit im Einsatz, um die Gedanken kreativer Köpfe zu sortieren. Wer eher visuell arbeitet und eine Idee für eine Grafik festhalten möchte, nutzt Programme wie Procreate oder Adobe Fresco.
Lange Zeit brauchte es für derartige Applikationen die Rechenleistung eines Rechners, mittlerweile übernimmt das Smartphone die ersten Schritte und die Einbindung in bestehende Systeme erlaubt es sogar, dass die ersten Ideen später am Rechner verfeinert werden.
Das Mini-Studio im Hosentaschenformat
Natürlich ist das Smartphone weiterhin ein Kommunikationsgerät, doch wer es darauf reduziert, der tut ihm Unrecht. Designer, Fotografen, Videografen, praktisch alle, die mit zeitbasierten Medien arbeiten, greifen zum Handy als mobiles Design- und Bearbeitungsstudio zurück.
Die Grundlage bilden eine hohe Rechenleistung und schnelles Internet. Damit das Internet unterwegs nicht zum gefürchteten Flaschenhals wird, setzen Kreative oft auf einen flexiblen und zuverlässigen Handyvertrag. Erst so zeigt sich das volle Potenzial eines Smartphones, und das Arbeiten an kreativen Projekten aller Art ist nicht mehr vom Standort abhängig.
Neben der Rechenleistung und der wachsenden Zahl an kreativen Apps sind es besonders die verbauten Kameras, die ein vollkommen neues Zeitalter der Nutzbarkeit eingeläutet haben. Die Kameras der Flaggschiff-Modelle nehmen es heute locker mit schweren, professionellen Kameras auf und genau das braucht es, um in der Kreativbranche immer am Ball zu bleiben.
Essenzielle Software, die seit Jahrzehnten das Rückgrat der Kreativbranche bildet, wie Photoshop oder Lightroom, gibt es heute auch auf dem Smartphone. Das erweitert nicht nur die Möglichkeiten Kreativer enorm, sondern macht professionelle Software zugänglicher und intuitiver.
Eine Inspiration für jeden Smartphonenutzer
Kreativtätige wissen wahrscheinlich schon lange, was sie an ihrem Smartphone haben. Anders sieht das bei privaten Anwendern aus, die nur selten sämtliche Möglichkeiten ausnutzen. Die Verbindung aus Smartphone und Handyvertrag ist mächtig und sorgt dafür, dass Stift und Zettel, aber auch das Fotostudio oder das digitale Zeichenbrett immer bei einem sind.
Vielleicht ist es an der Zeit, weniger Instagram, TikTok und Co. zu nutzen und sich stattdessen zu den wirklich gewinnbringenden Fähigkeiten des eigenen Handys zu informieren. Ob kreativ oder nicht – mit dem richtigen Ansatz und etwas Recherche wird das Smartphone zu einem echten Helfer, der einem viel Arbeit abnimmt und dafür sorgt, dass die besten Einfälle und spontane Ideen nicht einfach im Lärm des Alltags verschwinden.